Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

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Zur Bundestagswahl Ende September präsentiert die VHS Menden-Hemer-Balve die Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkreis, der u.a. Iserlohn, Menden, Hemer und Balve umfasst. Am 7.9.2017 ab 19 Uhr wird im Haus der VHS in Menden diskutiert, welche Themen den Direktkandidaten/-innen besonders wichtig sind und wofür beziehungsweise wogegen sie sich aktiv einsetzen werden. Innere Sicherheit, Bildung, Mobilität, Investitionsschwerpunkte, Umweltschutz, Europa und soziale Ausgestaltung sind nur einige der Themen, die von der neuen Regierung aktiv vorangetrieben werden müssen. Bei der Veranstaltung hat der Teilnehmer selbst die Möglichkeit, im Anschluss an die moderierte Podiumsdiskussion Fragen zu stellen.
Parallel dazu gibt es die Möglichkeit, die Diskussion per Livestream am Computer zu verfolgen und Fragen per Chat zu stellen. Die Teilnahme per Livestream ist auf 100 Personen begrenzt. Eine Anmeldung zur Liveübertragung (Kursnummer 1001) ist Voraussetzung. Sie erhalten dann im Vorfeld der Veranstaltung weitere Informationen mit einem Link, über den Sie sich in den virtuellen Seminarraum einloggen können.
Es diskutieren die Direktkandidatinnen und -kandidaten aus Parteien, die auch im Landtag NRW vertreten sind:
– Christel Voßbeck-Kayser (CDU)
– Dagmar Freitag (SPD)
– Michael Schulte (FDP)
– John Haberle (Bündnis 90/Die Grünen)
– Christian Kißler (Die Linke)
Die Podiumsleitung hat VHS-Leiter Achim Puhl.
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Bundestagswahl/TV-Duell: "Wir haben Nachholbedarf"

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Benjamin Daniel Thomas, Landesvorsitzender des Netzwerk Menschen mit Behinderung der CDU Nordrhein-Westfalen
Foto: privat Drei Fragen an Benjamin Daniel Thomas, Landesvorsitzender des Netzwerk Menschen mit Behinderung der CDU Nordrhein-Westfalen

1 Sie haben zusammen mit Uwe Schummer, Mitglied des Bundestages, eine Anfrage an ARD, ZDF und RTL gestellt, dass das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem SPD-Herausforderer Martin Schulz, das am 3. September auf diesen Sendern ausgestrahlt wird, barrierefrei gesendet wird. Heißt in diesem Fall: Sie sprachen sich dafür aus, dass es einen Untertitel für taubstumme Menschen geben soll. Phönix überträgt diese Sendung nun sogar in Gebärdensprache. Eine Ausnahme? Warum ist es heutzutage keine Selbstverständlichkeit, dass solch wichtige Ereignisse für Menschen mit Handicap entsprechend übertragen werden?

Leider werden immer noch relativ wenige Sendungen in Gebärdensprache übersetzt, zumeist sind es Nachrichten wie die Tagesschau und das heute journal. Uns war es wichtig mit dieser Anfrage deutlich zu machen, in diesem politischen Meinungsbildungsprozess eben auch die Gehörlose zu berücksichtigen. Gerade die UN-Behindertenrechtskonvention macht deutlich, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Behinderung Zugang zu den Informationsmedien haben muss. Insgesamt muss man leider festhalten, dass in den öffentlich-rechtlichen Sendern nur wenige Beiträge und in den privaten Sendern keine Reportagen in Gebärdensprache übertragen werden. Wir können als Politiker an der Stelle gerade die öffentlich-rechtlichen Sender versuchen, stärker in die Pflicht zu nehmen, mehr Sendungen in Gebärdensprache zu übertragen und alle Beiträge konsequent zu untertiteln. Ich persönlich werbe dafür, dass dieses Thema auch bei den nächsten Verhandlungen über die Rundfunkabgabe auf den Tisch kommt.

2 Fehlt es an Sensibilität gegenüber behinderten Menschen, die auch politisch interessiert sind? Gibt es für diese Menschen zu wenig Öffentlichkeit?

Wir haben in Deutschland sicherlich viel erreicht, was die Sensibilität gegenüber…
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